VW Arteon

Wer die Details ausklammert, sieht beim Anblick der Arteon Frontpartie zuerst einen auffallend dynamischen Gran Turismo, einen visuellen Grenzgänger zwischen Sportwagen und Limousine. Das Design des gesamten Autos scheint sich aus der aktiven Motorhaube (mit integriertem Sicherheitsmechanismus zum Fußgängerschutz) und der untrennbar damit verbundenen Kühlermaske heraus zu entwickeln. Eine Motorhaube, die sich über die komplette Frontpartie bis hin zu den Radläufen spannt, ist in der automobilen Welt in erster Linie aus dem Bereich klassischer Sportwagen bekannt. „Wir haben eine Linie”, so Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff, „die sich einmal um das ganze Auto zieht und das Volumen des Arteon noch einmal auf den Boden bringt. Diese Linie startet vorne im Kühlergrill und läuft sauber über die Silhouette bis in die Rückleuchten.” Seitlich entsteht aus ihr die sogenannte Charakterlinie. Im Fond entwickelt sie sich zu einem scharfen Undercut, der optisch die Höhe des Arteon reduziert und nach oben hin die starke Schulterpartie trägt. Die für den Arteon vorgesehene Motorenpalette umfasst je drei, turboaufgeladene TSI-Otto- und drei TDI-Dieselmotoren. Bei allen handelt es sich um quer eingebaute, Vierzylinder-Aggregate mit Direkteinspritzung, die ein Leistungsspektrum von 110 kW / 150 PS bis 206 kW / 280 PS abdecken. Die jeweils höchste Leistungsstufe ist serienmäßig an ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Allradantrieb 4 MOTION gekoppelt.